Der Schulneubau in Bildern

In den letzten Wochen ist einiges passiert auf unserer Baustelle: Die Kellerdecke, sowie die Bodenplatte des nicht unterkellerten Bereiches wurden gegossen, die Betonkernaktivierung (Leitungen für Kühlung und Erwärmung der Räume) verlegt, Außen- und Innenwände im Erdgeschoss gemauert,... sodass sich schon gut erahnen lässt, wie das Gebäude einmal aussehen wird. Eine kleine Fotodokumentation finden Sie hier. 

 
 

Skilager der 7. Klassen 2017

Ski-Lager der 7. Klasse 02.-05.01.2017 Rokytnice, Bericht von Felix C. Klasse 7

Zwei Taschen, ein Koffer, Skier und Stöcke, Helm und ein paar Reisegrüße der Eltern nahmen wir alle mit in den Reisebus, der uns nach Rokytnice bringen sollte.

Als wir dann wieder ins Kalte kamen, durften wir uns schon auf einen steilen Anstieg zu unserem Hotel freuen.

Im Warmen angekommen verstauten wir unsere Skisachen. Die keine hatten gingen in den Skiverleih und holten, was sie brauchten. Wir mussten drei Stockwerke die Treppen raufsteigen um zu unseren Zimmern zu gelagen und viel Zeit zum Auspacken blieb uns auch nicht, denn um 18 Uhr gab es im ersten Stock schon Abendessen. Auf unseren Tischen stand immer schon eine große Schüssel mit Suppe. Und wenn man die brav aufgegessen hatte, konnte man sich das Hauptgericht essen gehen. Dazu gab es Tee (den es eigentlich immer gab).
Nach dem Essen konnten wir unser Gepäck fertig auspacken oder unten im Erdgeschoss Tischtennis spielen gehen. Man musste aber aufpassen, dass man nicht zu spät zur Belehrung kam, bei der u. a. auch die Eltern, die von manchen Kindern mitgekommen waren, vorgestellt wurden: Herr Clemns, Herr Frühwald und Herr Wockatz. Von den Lehrern waren Frau Oyen, Frau Schädlich, Frau Kahounovà, Herr Gruner und Herr Polansky mit im Skilager.
Volker Walter gehörte weder zu den Lehrern noch zu den Eltern. Er war für das Rahmenprogramm (Andachten und Bunter Abend) zuständig und uns außerdem ein guter Skilehrer.
22 Uhr war dann Bettruhe (zumindest offiziell J).

Überraschung: 30 cm Neuschnee! Nach den Frühstücksbuffet machten wir auf einem zugeschneiten Parkplatz gemeinsam Technik- und Aufwärmtraining. Danach übten wir unsere erste kleine Abfahrt auf dem Anfängerhang (fuhren aber nicht ganz runter, mussten also wieder hoch laufen).
Nach dem Mittagessen und kurzer Mittagsruhe fuhren wir auf Skiern zu einem anderen Hang in der Nähe, auf dem alle ihre erste Abfahrt meisterten und das erste Mal vom Tellerlift hochgezogen wurden. Die, die noch nicht so gut hinterher kamen, bekamen von Herrn Clemens Einzelunterricht, was sich gut auswirkte, denn am letzten Tag schafften auch sie die rote Piste und den großen schnelleren Lift.
Runter gefahren sind wir immer in einer Reihe. 16 Uhr gingen wir alle wieder ins Hotel zurück, aßen 18 Uhr wieder Abendbrot und hatten einen freien Abend bis zur Bettruhe ab 22 Uhr.

Überraschung: 20 cm Neuschnee! Nach dem Frühstück ging es auf den gleichen Hang wie gestern Nachmittag und wir übten dort „Schneepflug“, Balance, Partnerfahren und Kurven. Anschließend durften die Fortgeschrittenen allein nach Lust und Laune runterbrettern.

In der Mittagspause konnte man zu einem Laden unten im Dorf gehen, um Süßigkeiten und Ähnliches zu kaufen. Dafür hatten wir am Nachmittag eine Stunde weniger Skifahrzeit, in der wir Parallelfahren lernten. Esther stürzte unglücklich und musste mit dem Rettungsschlitten abgeholt werden. Es war zum Glück nichts gebrochen, aber das Skifahren hatte sich für sie leider für das Skilager erledigt.

Die am Nachmittag durch das Einkaufenverbummelte Zeit wurde aber wieder aufgeholt, denn nach dem Abendbrot fuhren wir Nachtski. Das hat Megaspaß gemacht. Als unsere Skikarten nach einer Stunde abgelaufen waren, starteten wir noch eine Schneeballschlacht gegen die Erwachsenen. Wir haben gewonnen (glaub ich).

Überraschung: wieder 20 cm Neuschnee! Nach dem Frühstücksbuffet musste Herr Polansky erstmals sein Auto freischaufeln. Die fortgeschrittenen Skifahrer freuten sich derweil schon auf die rote Piste. Nachdem alle die Skier angeschnallt hatten, teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die Fortgeschrittenen mit Herrn Gruner und Herrn Polansky an vorderster Frontfuhren den Lift zur roten Piste hoch, während der Rest noch auf der blauen Piste weiter übte. Das gleiche geschah dann auch nach der Mittagsstärkung. Wir Rote-Piste-Fahrerfuhren dann auch mal den Hang an der anderen Liftseite hinab, der im oberen Teil auch Rot war, unten dann aber zu Blau wurde. Immer nach ca. 100 m mussten wir anhalten, um auf alle Nachzügler zu warten.
An diesem Tag war es zwar echt kalt (-15 Grad), aber der Himmel war klar, sodass man am Abend in den blutroten Sonnenuntergang fahren konnte. Beim Abendbrot kündigte Volker Walter den bunten Abend den nächsten (den leider schon letzten) Tag an. 20 Uhr schauten wir alle noch einen Lehrfilm zum Thema Pflug- und Parallelfahren an. Bettruhe war wie immer 22 Uhr.

Überraschung: mal kein Neuschnee, dafür wieder sehr kalt! Nach dem Frühstücksbuffet zogen wir los und bewältigten alle die rote Piste. Am Nachmittag dürften die „Profis“ ohne anzuhalten oder zu warten nach Lust und Laune runter brettern, mussten dann aber unten warten.
Frede wurde von einem einheimischen Pistenrowdy umgefahren und musste aufgeben.
Vor dem Abendessen wurden die ausgeliehenen Skisachen zurück gebracht. Am Abend wurden die vorbereiteten Sketche und Spiele zur Schau gestellt. Bis 22 Uhr wurden dann noch die Koffer und Taschen gepackt.

Keine Überraschung! Wir waren alle zu frustriert um auf Überraschungen zu achten. Zähe putzen, den Rest packen und Betten abziehen. Dann ging es mit dem Gepäck die ewig lange Treppe hinunter und über den mittlerweile gestreuten Weg ins Tal zur Bushaltestelle. Doch noch eine Überraschung: der Bus kam nicht. Wir warteten fast eine halbe Stunde in eisiger Kälte. Doch plötzlich – Überraschung – der Bus kam doch und nach zwei Stunden Fahrt wurden wir vor der Schule von unseren Eltern begrüßt.

 

Unser Winterlager, Bericht von Nina R., Klasse 7

Am 2. Januar 2017 fuhren unsere Klasse mit Frau Oyen, unser Skilehrer Herr Gruner und noch einige Eltern ins Skilager nach Rokytnice (Tschechien). Unsere Parallelklasse war auch dabei. Wir trafen uns auf dem Schulhof der Zinzendorfschulen und als der Bus ankam, verstauten wir unser Gepäck. Dann konnten wir unsere Plätze einnehmen und kurz nach 16 Uhr startete der Bus nach Tschechien. Während der Busfahrt hörten wir Musik, lasen Bücher und einige ruhten sich einfach nur aus.
gegen 18:30 Uhr kam der Bus in Rokytnice an. Bis zu unserer Unterkunft mussten wir noch ein Stück zu Fuß gehen. Im Hotel angekommen, wurde uns ein Zimmer zugeteilt. Ich war zusammen mit Helene und Erdmuthe im obersten Stock untergebracht. Da es keinen Fahrstuhl gab, mussten wir unsere schweren Taschen selbst nach oben tragen. Unser Zimmer war sehr klein, die Lampe war kaputt, die Betten waren hart aber wir hatten trotzdem eine schöne Zeit. Um 19:30 Uhr gab es Abendbrot und danach bekamen wir noch unsere Skiausrüstung. Gegen 21 Uhr erhielten wir noch eine Belehrung und dann fielen wir todmüde ins Bett.

Frühstück war immer um 8 Uhr, deshalb hatten wir uns schon für 6:30 Uhr den Wecker gestellt. Wir konnten uns am Buffet bedienen. Danach gab es ein paar Trockenübungen für Anfänger. Nach den Übungen gings dann direkt auf den Übungshügel, der genau vor dem Hotel lag. Wir lernten in erster Linie das Pflugfahren. Das machte allen sehr viel Spaß. Anstrengend war nur das ständige hochlaufen mit den Skiern.
Die Zeit verging wie im Fluge und 11:30 Uhr war auch schon Mittagspause. Vor der Hauptspeise gab es immer eine Suppe. Das Essen war recht süß. Helene fiel dann immer das Sprichwort ein: „Andere Länder, andere Sitten!“ Nach dem Essen konnten wir uns noch ein bisschen ausruhen, denn die nächsten Übungsstunden gingen dann von 13:30 – 16:00 Uhr. Nach dem Abendbrot trafen wir uns mit Freunden und spielten Rommé. 22 Uhr war Nachtruhe und wir sind völlig erschöpft ins Bett gefallen.

Am 2. Übungstag konnten wir schon viel besser „Skifahren“. Wir machten wirklich große Fortschritte. Ich war auch ganz froh, dass ich mit meinen Eltern in Liberec schon einmal Abfahrtski geübt habe. Herr Gruner hat uns das Kurvenfahren beigebracht. Nach einem anstrengenden Tag hielt sich unsere Lust auf Skifahren in Grenzen. Einige von uns hatten Muskelkater, die Schienbeine schmerzten, die Sachen waren nass und wir waren einfach nur K. O.. Nach dem Abendbrot haben wir uns wieder in einer kleinen Runde getroffen und einen Film angeschaut. Bei diesem schönen Abend waren die Strapazen des Tages vergessen.

Am Donnerstag freute ich mich schon auf die „Hellblaue Piste“. Mein einziges Problem war der Tellerlift, mit dem wir hochgefahren wurden. Trotz Huckel-Piste, Sinken der Temperaturen und Kampf gegen den Tellerlift war es ein gelungener Tag. Am Abend trafen wir uns um für Herrn Gruner eine Überraschung vorzubereiten.

Am Freitag sanken die Temperaturen auf -16 °C. Gut, dass ich am Nachmittag nicht mehr Skifahren musste. Mit ein paar Klassenkameraden schauten wir einen Film und nebenbei habe ich schon meine Sachen gepackt. Einige von uns führten mit Eltern und Lehrern kleine Theaterstücke auf. Das war sehr amüsant. Außerdem machten wir lustige Theaterstücke. Herr Gruner war den Tränen nahe, als wir uns bei ihm für die schöne Zeit bedankten. Das war wirklich ein gelungener Abend und leider auch unser letzter.

Am Samstagmorgen, gleich nach dem Frühstück, hat uns der Bus wieder abgeholt. Gegen Mittag sind wir in Herrnhut angekommen. Dort warteten schon unsere Eltern auf uns.

Es war eine schöne Zeit und wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

 

Skilager 2017, Bericht von Jette R., Klasse 7

Endlich. Am 2. Januar 2017 saß ich mit meiner Klasse im Bus nach Rokytnice. Ich hatte mich so darauf gefreut. Wir fuhren ziemlich lange mit dem Bus. Naja, es war ja auch irgendwie klar, dass eine Busfahrt von Herrnhut nach Rokytnice keine fünf Minuten dauert. Irgendwann am Abend kamen wir dann auch endlich an. Leider konnte der Bus den Berg nicht hochfahren und wir mussten laufen. Das war sehr anstrengend, aber es hatte sich gelohnt. Endlich waren wir da.
Als wir im Hoteleingangsbereich waren, freuten wir uns mega auf unsere Zimmer. Leider sahen die nicht ganz so aus, wie wir sie uns vorgestellt hatten, aber mit den Sachen, die wir mitgenommen hatten, konnte man es ein bisschen aufhübschen. Und die Wäscheleine, die ich für die nassen Sachen hatte, spannten wir durch das ganze Zimmer. Das gab irgendwie so ein heimisches Flair. Danach bekamen wir unsere Skisachen. Am ersten Tag haben wir kaum etwas gemacht und trotzdem fielen wir müde ins Bett. Wir waren schon gespannt auf den nächsten Tag.

„Dring. Dring. Dring.“ Der Tag begann damit, alle zehntausend Wecker, die wir uns gestellt hatten, auszuschalten. Das war relativ früh. Danach anziehen und die Treppenstufen runter – Frühstück! Ich hätte nicht gedacht, dass es dort so viel Auswahl gibt. Es war für jeden etwas dabei. Nach dem Frühstück hatten wir Zeit, uns unsere Skisachen anzuziehen. Und dann mit Skisachen rauszuwatscheln, das ist gar nicht mal so einfach…

Jetzt waren Erwärmungsübungen auf Skiern bei Herrn Gruner dran. Am Anfang war es sehr ungewohnt, aber mit der Zeit klappte das auch immer besser. In den nächsten Tagen übten wir fleißig weiter Skifahren, aber ich hatte damit einige Schwierigkeiten. Zum Glück gab es dort unglaublich viele Leute, die mir halfen, mich immer wieder aufbauten und sich so viel Zeit nahmen. Ohne sie hätte ich das nicht geschafft. Bei mir gab es gefühlt bei jedem Thema Schwierigkeiten, aber mir wurde jedes Mal geholfen und ich hatte mich durchgeboxt und jetzt kann ich Skifahren. Sogar die blaue und die rote Piste fuhr ich irgendwann problemlos hinunter. Ohne die Hilfe von den Leuten hätte ich wahrscheinlich aufgegeben und wäre im Schnee sitzen geblieben. Irgendwann konnte ich ziemlich gut fahren und dann zum Schluss hatte ich auch das Bremsen gelernt. Das sollte ich vielleicht am Anfang lernen, aber es ging ja alles gut aus. An jedem Tag machte mir das Skifahren mehr Spaß, weil ich jeden Tag besser wurde. Deshalb fiel mir der Abschied auch sehr schwer, aber ich freute mich auch schon auf zu Hause.

 
 

Projekttage der 10. Klassen im Zinzendorfschloss 2014

Eindrücke der diesjährigen Projekttage der 10. Klassen. Die Arbeiten können derzeit in einer Ausstellung im Zinzendorfschloss in Berthelsdorf besichtigt werden.

Tag der offenen Tür am 18. Januar 2014

Der Einladung zum Tag der offenen Tür waren auch in diesem Jahr zahlreiche Gäste gefolgt. Hier einige Eindrücke von diesem besonderen Tag an unserer Schule.

 
 

Herbstputz am EZGH

Am 18. Oktober 2013 fand der diesjährige Herbstputz statt. Wir danken allen Beteiligten!

Projekttage im Zinzendorfschloss zum Thema „Freiheit und Anpassung"

23 Schüler der 10. Klasse waren vom 29. bis 30. Mai 2013 zu Projekttagen im Zinzendorfschloss Berthelsdorf. Die Tage standen unter dem Thema „Freiheit und Anpassung“. Die Annäherung an das Thema erfolgte über die Fächer Kunst, Deutsch und Geschichte. Auf der Grundlage von Erkenntnissen zur Lebens- und Schaffenssituation von Künstlern in der DDR in den 1970-er Jahren und insbesondere nach der Ausbürgerung von Wolf Biermann reflektierten die Schüler diesbezüglich ihre eigene Lebenssituation und gestalteten ihre Gedanken künstlerisch: in Gedichten, Briefen und auf Leinwänden. Zusätzliche Impulse gab die derzeit im Zinzendorfschloss Berthelsdorf stattfindende Ausstellung mit Werken des berühmten Künstlers Strawalde. Ergebnis ist eine Ausstellung der Schülerarbeiten auf dem Dachboden des Schlosses.

Tag der offenen Tür am 19. Januar 2013

Der Einladung zum Tag der offenen Tür waren auch in diesem Jahr zahlreiche Gäste gefolgt. Hier einige Eindrücke von diesem besonderen Tag an unserer Schule.

 

Adventskonzert 2012

Mittlerweile ist das gemeinsame Adventskonzert mit der Kreismusikschule am Samstag vor dem ersten Advent schon eine kleine Tradition. Bereits zum siebenten Mal fand es in diesem Jahr statt. 

Erste Spanien-Exkursion im Oktober 2012

Exkursion nach Málaga (D. Enkelmann)

Dieses Jahr ging die legendäre Abifahrt der 12. Klasse nach Málaga in Spanien. Zusammen mit unserem Tutor Herrn Matthes und unserer Spanischlehrerin Frau Kästner entflohen wir vom 15. bis zum 19.10. dem kalten Deutschland Richtung Süden. Glücklicherweise sind wir mit dem Flugzeug geflogen, so mussten wir nicht stundenlang mit dem Bus fahren. Montag gegen 15 Uhr trafen wir in Málaga ein. Am Flughafen angekommen, gab es schon erste Schwierigkeiten mit unseren Bus, der uns in die Jugendherberge bringen sollte. Er war leider nirgendwo auffindbar. Nach vielen Suchen und Nachfragen konnten wir ihn schließlich im Untergeschoss des Flughafens finden und unsere Fahrt konnte beginnen. Durch das verkehrsreiche Málaga ging es dann zu unserer Herberge. Nach kurzem Auspacken und verschnaufen, machten wir uns schon auf zu einer kleiner Bummeltour durch die Stadt. Unsere Unterkunft war leider 20 Minuten von der Innenstadt entfernt, so dass wir oft einen langen Fußweg vor uns hatten. Unser erstes Ziel war natürlich der Strand. Der Weg dorthin führte vorbei an einem wunderschönen, weißen Hafen mit traumhaft blauem Wasser. Auch der Strand war sehr schön und nicht so voll. Das lag wahrscheinlich daran, dass das Wasser auch sehr kalt war. Es trauten sich deshalb auch nur einige ins Wasser. Wir verbrachten einige Zeit zusammen am Strand und als die Sonne unterging, machten wir uns dann wieder auf Richtung Stadt. Da in Spanien die Zeit etwas anders tickt als bei uns, begann abends dort erst das richtige Leben. Viele Geschäfte waren bis 21 Uhr oder auch 22 Uhr offen. Wir hatten in der Stadt dann Freizeit, wo jeder das machen konnte worauf er Lust hatte. Die meisten schlenderten ein wenig durch die kleinen Straßen und Gassen mit vielen Geschäften und Bars. Wunderschön waren die weißen Marmorsteine, die die Straßen der Innenstadt zierten. Als wir uns nach circa 2 Stunden alle zusammen wieder trafen, machten wir uns auf den Weg zurück zur Herberge. Dort war dann auch der restliche Abend freigestellt. Wir konnten uns schlafen legen oder auch in eine kleine Bar ganz in der Nähe setzen.

Am nächsten Tag ging es nach einem guten Frühstück wieder gestärkt in die Stadt. Dort mieteten wir uns Fahrräder und teilten uns in Gruppen auf. Unsere Aufgabe war es eine Stadtrallye zu bestreiten und somit viel von der Stadt zu sehen. Unsere Gruppe verschlug es dann mit den Fahrrädern auf den höchsten Punkt der Stadt. Der Castillo de Gibralfaro. Eine Festungsanlage von der man aus die ganze Stadt sehen kann. Der Weg mit dem Fahrrädern dort hoch war schwer, aber er hat sich gelohnt. Weiter ging es danach Richtung Picasso Museum, der Kathedrale und noch vielen anderen Sehenswürdigkeiten. Gegen  frühen Nachmittag traf sich unsere Klasse dann wieder am Hafen und wir konnten den restlichen Tag noch frei genießen. Wieder zog es viele an den Strand. Es war an dem Tag etwas wärmer und so waren diesmal auch viele von uns im Wasser. Trotzdem blieb der Strand ziemlich leer, was für uns aber umso besser war. Wir genossen die freie Zeit und konnten uns schön sonnen. Einige waren natürlich auch in der Innenstadt shoppen, die dazu viele Möglichkeiten gab. Am Abend setzten wir uns dann mit der ganzen Klasse in eine schöne Bar, in der sogar Fußball übertragen wurde. Leider nur das Spiel Spanien gegen Frankreich, aber immerhin etwas. So klang der zweite Abend gemütlich aus.

Am Mittwochvormittag fuhren wir dann mit einem gemieteten Bus in die etwa 100 km entfernte Stadt Granada. Dort besichtigten wir die Capilla Real, die sogenannte Kaisergruft. Dort befindet sich die Grabstätte der Könige Isabella und Ferdinand. Nach ungefähr einer Stunde machten wir uns auf in Richtung Jüdisches Viertel, wo wir uns wieder einmal in kleine Gruppen aufteilten. Jeder konnte das machen, worauf er Lust hatte. Entweder wieder in die Altstadt, etwas essen gehen, oder doch sich im Jüdischen Viertel nach oben auf dem Berg kämpfen, von wo man aus eine gute Aussicht auf die berühmte Alhambra besaß. Unsere Gruppe entschied sich für das letztere, mit der Aussicht irgendwo auf dem Weg noch etwas Gutes zu Essen zubekommen. Und so stiegen wir mit hungrigen Mägen die vielen kleinen Straßen hinauf. Die Gassen in dem Viertel waren wahnsinnig klein. Es wirkte sehr malerisch und idyllisch. Es wurde uns außerdem klar, dass spanische Autofahrer wohl sehr risikofreudig oder doch sehr begabt waren. Jedenfalls war es interessant mitanzusehen, wie sie sich mit eingeklappten Seitenspiegeln durch die engen Straßen und Gassen schlängelten.

Es war sehr heiß zwischen den kleinen Häusern und unser Hunger wurde immer größer. Doch die Aussicht die sich uns dann weiter oben ergab, machte alles wieder wett. Es war wunderschön auf die Alhambra zu blicken und dabei noch den Blick auf die Stadt zu haben. Nach einer kurzen Verschnaufpause machten wir uns wieder auf dem Weg nach unten. Am Fuße des Berges, an dem auch ein kleiner Fluss fließt, trafen wir dann wieder auf ein paar unserer Leute und wir fanden auch endlich was zu Essen. Die restliche Zeit verbrachten wir dann damit am Fluss die Sonne zu genießen, Souvenirs zu kaufen oder uns die Altstadt noch einmal anzusehen. Am frühen Abend fuhren wir dann alle gemeinsam wieder in die Herberge zurück nach Málaga. Dort ließen wir auch den Abend ausklingen und gingen relativ früh schlafen.

Am Donnerstag, an unserem letzten richtigen Tag, machten wir uns erst einmal alle zusammen auf zum Mercado Central de Atarazanas. Das ist ein typischer spanischer Markt, bei dem man von Meeresfrüchten, Muscheln, über Fleisch- und Käsewaren bis hin zu typischen Früchten alles finden kann. Auch viele Gewürze gibt es da. Alles frisch geerntet oder auch gefangen. Teilweise haben die angebotenen Muscheln und Krebse noch gelebt. Nach diesem spannenden Besuch konnte wir uns den Rest des Tages frei gestalten. Einige von uns besuchten das Picasso Museum oder auch die Stierkampfarena. Natürlich kam auch der Strand mal wieder nicht zu kurz, denn man musste ja die letzten warmen Sonnenstrahlen genießen, obwohl diese schon gar nicht mehr so warm waren. So verflog auch dieser Tag sehr schnell und wir trafen uns am späten Nachmittag wieder in der Jugendherberge. Von dort aus, wollten wir in unseren letzten Abend starten, doch leider überschattete diesen etwas. Das von Frau Kästner als nicht möglichbare trat ein. Es regnete. So machten wir uns mit Regensachen auf in die Stadt um in einer Bar unterzukommen. Zum Glück fanden wir schnell eine geeignete und damit konnte ein schöner Abend beginnen. Wir redeten, aßen, lachten und tanzten bis rein in die Nacht. Der ein oder andere machte nette spanische Bekanntschaften und uns allen wurde die offene spanische Mentalität gezeigt. So genossen wir den letzten Abend und die Nacht und kamen mit guter Laune wieder in der Herberge an. Dort hatten wir dann gar nicht mehr all zuviel Zeit, denn schon um halb 4 Uhr fuhr unser Bus wieder Richtung Flughafen. Wir waren alle sehr müde und den Rückflug schliefen die meisten durch. Gegen 15 Uhr, waren wir dann alle wieder wohl behütet zu Hause angekommen. Außer einem kleinen Rucksack- und Jackendiebstahl  ging alles gut und jeder kam heil wieder an, ohne vom Charme eines Spaniers verführt worden zu sein. 

Damaris Enkelmann (Schülerin der Klasse 12)

Lebensläufe 2012: Zinzendorf-Gymnasium erläuft zum 7. Male Spendengelder für die Welthungerhilfe

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 12 liefen am Donnerstag, 11.10.2012, das siebente Mal ihre Runden für die Welthungerhilfe.

Im Vorfeld waren die Zinzendorf-Gymnasiasten unterwegs und suchten Sponsorenzusagen für jede gelaufene Runde.

Die erlaufenen Spenden werden in diesem Jahr weltweiten Hilfsprojekten für Opfer von Flutkatastrophen zukommen. Wir sind gespannt, welche Summe in diesem Jahr erlaufen werden konnte.

Wir danken bereits jetzt allen, die die Begeisterung der Schüler finanziell unterstützen.

LebensLäufe 2012
 
 
 

Die Welt zu Gast in unserer Schule

Am 14. Juni 2012 war an unserem Gymnasium ein Tag für Afrika und wir hatten Besuch von Herrn Clement Jona Mwaitebéle. Er stammt ursprünglich aus Tansania und arbeitet als Pfarrer. Er singt leidenschaftlich gern. Herr Mwaitebéle reist mit seinem „Manager“ Andreas Tasche von der Herrnhuter Missionshilfe (HMH) durch ganz Europa. Herr Tasche ist ein Deutscher und spricht sehr gut Englisch. Unser Gast sprach in seiner Landessprache Suaheli. Aber da Tansania früher britische Kolonie war, konnte er auch etwas gebrochen Englisch, obwohl es schwer zu verstehen war. Herr Mwaitebéle war in den beiden siebten Klassen. Dort erzählte er von dem Leben in Tansania. Er hat eine Frau, eine Tochter und drei Söhne (zwei Jungs sind Zwillinge). Felicitas Markert, Klasse 7-1

Exkursionstage ins Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft

Bei glücklicherweise sehr schönem Wetter konnten die Schüler der Klasse 11 das "Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft" mit dem Rad erkunden.

Lernen in Tandem: Tschechischausflug nach Liberec

Vom 10. bis 11. März 2012 fand unser zweites Tandemtreffen mit Schülern aus den 6. und 7. Klassen in Liberec statt. Wir haben in diesem Kalenderjahr noch zwei solche Treffen vor. Dazu sind immer alle tschechisch lernenden Schüler aus den Klassen 6 - 8 herzlich eingeladen. Wir können bei jedem Treffen 10 Plätze anbieten.

Vom 10. bis 11. März 2012 fand unser zweites Tandemtreffen mit Schülern aus den 6. und 7. Klassen in Liberec statt.
Insgesamt nahmen diesmal zehn Schüler aus den 6. und 7. Klassen an einem Tschechisch-Deutschsprachkurs in Liberec teil. Die Tandemmethode ist sehr interessant. Kinder lernen einander kennen, Schüler selbst werden Lehrer und bringen dem Tandempartner die eigene Muttersprache bei. Die Themen und dazu konkrete Aufgaben haben die tschechischen Lehrerinnen vorbereitet. Es ist eine ganz andere Art des Lernens, die Schüler verbringen gemeinsam so viel Zeit wie möglich. Beim Essen, Sport, Spaziergang und Spielen lernen alle ganz spontan so viele neue Vokabeln und Redewendungen.
Wir haben in diesem Kalenderjahr noch zwei solche Treffen vor. Dazu sind immer alle tschechisch lernenden Schüler aus den Klassen 6 - 8 herzlich eingeladen. Wir können bei jedem Treffen 10 Plätze anbieten. Simona Kahounová

INSO-Projekt: Unternehmenstag am 20.03.2012

Schüler der Klassenstufe 11 besuchten am 20.03.2012 im Rahmen des INSO-Projektes Unternehmen in der Region, um sich für Studium und Beruf besser orientieren zu können.

Erstes Fremdsprachenfest am Zinzendorf-Gymnasium

Zum ersten Mal präsentierten die Schülerinnen und Schüler auf dem Fremdsprachenfest am 6. März 2012 was sie im Unterricht und in den Nachmittagsangeboten auf dem Gebiet der Fremdsprachen bereits zu Stande bringen. Das Ergebnis war hören- und sehenswert.

Tag der offenen Tür am 14. Januar 2012

Der Einladung zu unseren diesjährigen Tag der offenen Tür waren am Samstag, dem 14.Januar 2012, zahlreiche junge Gäste und Eltern gefolgt. Hier einige Eindrücke von diesem besonderen Tag an unserer Schule.

Adventskonzert 2011

Mittlerweile ist das gemeinsame Adventskonzert mit der Kreismusikschule am Samstag vor dem ersten Advent schon eine kleine Tradition. Bereits zum sechsten Mal fand es in diesem Jahr statt.
Fotos: Atelier Schmorrde, Herrnhut

 

LebensLäufe 2011

Die 6. "Herrnhuter Lebensläufe" am 20. September 2011 waren ein Erfolg: innerhalb einer Stunde erliefen die Schülerinnen und Schüler 1.680 Kilometer. Nun warten wir gespannt auf die Auswertung der erlaufenen Spendengelder.

 

Bilder erste Schulwoche 2011/2012

Die neuen fünften Klassen entdecken die neue Schule und erkunden Herrnhut. Gemeinsam begrüßen sie im Familiengottesdienst zum Schuljahresbeginn der Herrnhuter Brüdergemeine alle Schulanfänger.

Tag der Offenen Tür am 22. Januar 2011

Interessierte Eltern und Schüler erkunden unsere Schule - hier einige Bilder vom Tag der Offenen Tür am Evangelischen Zinzendorf-Gymnasium am 22. Januar 2011:

Damit’s bunt bleibt. „JA“ zu freien Schulen!

Wir waren auch dabei - hier einige Bilder vom Protesttag zum Erhalt der Schulen in freier Trägerschaft am 20. Oktober 2010 in Görlitz: